INNSBRUCK,AUSTRIA,12.NOV.20 - NORDIC SKIING, SKI JUMPING - OESV, Oesterreichischer Ski Verband, training, men. Image shows Stefan Kraft (AUT). Photo: GEPA pictures/ Patrick Steiner

Auf geht’s in eine „spezielle“ Saison

Am kommenden Wochenende starten wir mit den Bewerben in Wisla in die Weltcupsaison und der kommende Winter wird ohne Zweifel ein „spezieller“ oder gar einzigartiger werden. Zum einen wird Corona, aber natürlich auch die spezielle Vorbereitung eine große Rolle spielen. Die Vorbereitung hat im Frühling eigentlich perfekt begonnen. Trainingstechnisch habe ich für mich das Beste aus dem ersten Lockdown herausgeholt. Ich bin dann auch gut in den Sommer gestartet und habe richtig coole Sprünge abgeliefert.

Im Juli, August hat sich dann mein Rücken wieder bemerkbar gemacht und es ist mir 3,4 Mal richtig ins Kreuz „eingeschossen“ und alltägliche Dinge wie Schuhe binden, oder normal aus dem Bett oder Auto steigen waren kaum noch möglich.
Neben meinem Rücken wird natürlich auch Corona ein ständiger Begleiter sein, die Fans werden uns mehr als fehlen und die Atmosphäre könnte dann eher eine traurige für uns Springer und für die Fans sein.
Für die Fans, für den Sport und auch für uns wäre es einfach wichtig, wenn wir so viele Wettkämpfe wie möglich durchbringen. Es wäre für alle wichtig, wenn wir gerade in dieser Zeit mit sportlichen Leistungen für eine gewisse Ablenkung sorgen können. Die Corona Zeit hat uns nämlich gezeigt, wie wichtige Sport und Bewegung generell für uns alle ist, besonders für die Kids. Ich bin deshalb froh, dass wir unserem Sport jetzt wieder nachgehen können und dann eben auch als Vorbild für die Kids unterwegs sind.

Aber Corona & Co. hin oder her es wird eine gewaltige Saison mit einem Highlight nach dem anderen. Es fühlt sich im Moment eher nach einer „Wundertüte“ an was meine Sprünge anbelangt aber ich bin ein Wettkampftyp und kann es kaum erwarten bis es endlich losgeht. Es wird eine lange Saison, mit einem sehr dichten Programm – die Regenerations- und Erholungszeiten sind dünn gesät. Aber das Trainerteam und die Physios werden schauen, dass wir bestmöglich versorgt sind, ich habe mit Patrick einen guten Plan ausgetüftelt und wir werden schauen, was dann geht.

Auf jeden Fall freue ich mich, wenn es jetzt losgeht, danke fürs Daumen drücken und wir schreiben bzw. lesen uns,

Euer Krafti.

Krafti news

Bye Bye Sommer, Hallo Herbst 😊

Der Sommer hat uns langsam aber sicher den Rücken gekehrt und wir befinden uns mitten im Herbst, mitten in der letzten Phase der Vorbereitung auf eine neue, sehr spannende Saison. Der Urlaub liegt hinter mir, ich habe traditionellerweise im August noch ein paar ruhigere Tage eingelegt und freue mich jetzt schon auf das was da kommt in den kommenden Monaten.

Im Moment ist es für uns Skispringer schwierig zu sagen, wo wir im Vergleich stehen. Wir haben aufgrund der aktuellen Situation nur sehr sehr wenige bis keine Möglichkeiten auf einen Wettkampf und das erschwert einfach auch die persönliche Einschätzung.

Wenn du dann die Möglichkeit hast für einen Wettkampf, ist es schwer in den Wettkampfrhythmus zu kommen bzw. diesen zu halten. Aber es geht im Moment diesbezüglich jedem gleich, also gilt es einfach jetzt in Richtung der Saison noch ein paar Flugmeilen zu sammeln und in den Rhythmus zu kommen. Ich hoffe, mein Rücken macht mir hier nicht allzuviele Probleme, auch wenn er immer wieder zwickt aber wir arbeiten gut daran und ich werde schauen, dass ich schmerzfrei unterwegs sein kann – das ist das wichtigste.

Neben vielen Trainings und auch dem einen oder anderen Kurs mit dem Team (endlich sind wir wieder öfter mit dem Team unterwegs 😉) hatte ich in den vergangenen Tagen auch die Ehre bei „Willkommen Österreich“ zu Gast zu sein und dort meine Lachmuskeln gscheit zu trainieren. Mit der nötigen Portion an Humor und einer guten Balance zwischen guten und richtig getimten Trainingseinheiten geht es für mit jetzt in die letzte Phase vor der neuen Saison.

Ich bin motiviert und freue mich schon wieder auf das Wettkampfgefühl und gute Sprünge. Danke in der Zwischenzeit für eure Unterstützung,

Krafti.

1Y6A7410

Fallschirmspringen mit der JumpandReach family

Hoch hinaus gings am vergangenen Dienstag für mich und die gesamte JumpandReach family. Zu Gast beim HSV Red Bull Salzburg stand an diesem Tag Fallschirmspringen bei Kaiserwetter auf dem Programm. Ich habe schon 2 Tandemsprünge hinter mir, aber das Gefühl ist immer wieder überwältigend. Wir Skispringer sollten die Höhe, das Spielen mit der Luft und einen gewissen Adrenalinkick gewöhnt sein (glaubt man zumindest) aber wenn dann auf 4000 Metern die Tür aufgeht, dir der Wind um die Ohren pfeift, dann ist‘s mit der Gelassenheit ganz schnell vorbei 😉

Direkt gestartet vom Hangar 8 aus ging es hinauf auf über 4000 Meter und dann 50 Sekunden im freien Fall nach unten, mit traumhaften Blick auf die Heimat, auf die wunderschöne Umgebung und noch weit über Salzburg hinaus. Das Gefühl, wenn du aus dem Flieger springst, kann man so nicht beschreiben, das muss man erlebt haben. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass das eine Art Hobby von mir werden könnte in den nächsten Jahren und vielleicht nach der Karriere, aber auf jeden Fall könnte man schon ein wenig süchtig werden nach diesem Kick und diesem Gefühl in der Luft.

Ich wünsche euch noch schöne, hoffentlich sommerliche Tage.

Wir hören bzw. lesen uns,

Krafti.

1Y6A6902

Endlich wieder Trainingskurse und JaR family Treffen

Ich wurde in der vergangenen Zeit oft gefragt, was mir eigentlich in der Coronazeit am meisten fehlt bzw. gefehlt hat. Neben dem Reisen, das ein wichtiger und schöner Ausgleich für mich nach der Saison ist, ist es ganz klar das Treffen von Freunden, Teamkollegen, das gemeinsame Training und die gemeinsame Zeit.

Die Trainings daheim im „home-office“ war zwar in Ordnung und eine gute Übergangslösung aber das Training mit dem Team und die Trainingskurse sind damit ganz und gar nicht zu vergleichen. Im Trainingskurs läuft der Schmee, du kannst dich mit deinen Kollegen austauschen und hast immer etwas zu lachen. Wir hatten jetzt den ein oder anderen Trainingskurs und ich bin sehr froh, dass wir wieder gemeinsam als Team unterwegs sein können.

Neben Trainings mit dem Team und den Kursen, war das JumpandReach come-together letztes Wochenende auch ein Treffen, auf das ich mich schon wieder sehr gefreut habe. Coronabedingt ist es auch eine Weile her, dass wir gemeinsam etwas unternommen haben und in Ruhe Zeit hatten auf die letzte Saison zurückzublicken und uns auszutauschen. Neben einer gemütlichen Wanderung auf die Geolsalm (natürlich mit Kaiserschmarren) gabs eine richtig schöne Trophäenfeier und Zeit, ein paar Bälle auf dem Golfplatz zu schlagen. Es waren gemütliche, erholsame und auch lehrreiche Tage uns alle im Zillertal.

Für mich geht es jetzt mit Trainingssprüngen weiter in den kommenden Tagen und Wochen und dann werde ich langsam aber sicher Richtung Urlaub schauen J

Alles Gute,
Euer Krafti.

Salzburg, 2020 Foto: wildbild, Herbert Rohrer

Salzburgs Sportler des Jahres – DANKE

Ich bin Salzburger mit Leib und Seele. Die Natur, die Leute dort, die Tradition einfach alles taugt mir an diesem Landl. Salzburg hat auch besondere Sportler, die Jahr für Jahr besondere Leistungen zeigen und viel in der Sportwelt bewegen. Wenn ich dann, stellvertretend für diese vielen tollen Sportler und deren Leistungen, als Salzburgs Sportler des Jahres den Goldenen Löwen übernehmen darf, ist das für mich eine Riesensache. Ich bin mehr als Stolz, dass ich bereits den zweiten großen, goldenen „Leonidas“ für den Sportler des Jahres mit nach Hause nehmen durfte. Hoch über den Dächern von Salzburg war das Ambiente, trotz der momentan schwierigen Situation, mehr als wertschätzend und eine sehr große Ehre für mich.

Ich möchte mich in diesem Sinne noch einmal bei allen bedanken, die das alles möglich gemacht haben. Bei allen, die mich während der Saison so großartig unterstützt und mir diesen tollen Rahmen für die Leonidas Übergabe geschaffen haben – DANKE.

Euer Krafti.

100972984_2067436276733165_8681642434511241216_n

Gemeinsam durch die Corona Zeit – #keepgoing

Die letzten Wochen und Monate waren für uns alle eine schwierige Zeit. In den Wochen nach der Saison, in denen normalerweise viele Termine auf dem Plan stehen, wir die vergangene Saison bei Interviews, TV Sendungen und Zeitungsmedien noch einmal Revue passieren lassen und unsere Fans bei Autogrammstunden treffen, war in diesem Jahr daheimbleiben und gesundbleiben angesagt.

Ein Daheimbleiben, das sich irgendwie schon komisch für alle angefühlt hat, aber unter diesen Umständen einfach dringend notwendig war. So wurde der Balkon bzw. die Terrasse kurzerhand zum „Goldstrand“, statt Meer gab es die Gartendusche bzw. die Berge und die mediterrane Küche wurde von mir als Küchenchef am Grill bzw. am Backrohr ersetzt. Und ich glaube, es war mehr als wichtig, dass wir uns alle an diese wichtigen Vorgaben gehalten haben und auch noch weiterhin halten. Die Gesundheit ist und bleibt das Wichtigste und wir sollten sehr gut drauf schauen.

Ich habe in dieser Zeit sehr viel in meiner Wohnung erledigen können und auch mein Keller hat sich über eine (lang überfällige) Aufräumaktion freuen dürfen 😉 Neben ein bisschen Kochen standen dann mehr und mehr auch wieder Balanceübungen, Einheiten auf meinem Hometrainer, Sprungkraftübungen und natürlich auch das ein oder andere „workout“ auf meinem Plan.

Ich freue mich aber, wenn es jetzt dann, zwar langsam aber immer mehr, losgehen kann mit einem „gemeinsamen“ Training mit den Teamkollegen. Wenn auch unter Einhaltung aller Maßnahmen mit viel Abstand usw., aber zumindest in Gesellschaft mit den Jungs. Wir hatten bereits das eine oder andere Stützpunkttraining und auch wenn es ungewohnt war, war es richtig cool, wieder in das Training zu starten und die Jungs (wenn auch mit Maske) wieder zu sehen. Natürlich ist die Vorfreude auf die ersten Mattensprünge auch riesengroß, auch wenn das vielleicht noch ein wenig dauern kann – ich freue mich riesig aufs „fliegen“.

Ich hoffe, es geht euch und euren Familien gut und ihr habt diese Zeit gut überstanden. Kopf weiterhin hoch, dann geht auch diese Zeit vorbei und dann treffen wir uns hoffentlich in absehbarer Zeit wieder auf den Sprungschanzen.

Macht’s gut und bleibt’s gesund,
Euer Krafti.

16.03.2020, Paul Ausserleitner Schanze, Bischofshofen, AUT, FIS Weltcup Ski Sprung, im Bild Weltcup und Skiflug Gesamtsieger Stefan Kraft posiert mit den zwei Kristallkugeln bei einem Fototermin. // World cup and Ski Flying overall winner Stefan Kraft poses with the two world cup Crystal Globes for Photos at the Paul Ausserleitner Hill, Bischofshofen, Austria on 2020/03/16. EXPA Pictures © 2020, PhotoCredit: EXPA/ JFK

Gesamtweltcupsieg Nr. 2… UNGLAUBLICH

Ich habe mir nach meinem ersten Gesamtweltcupsieg gedacht, ich muss das jetzt genießen, weil wer weiß, ob so etwas noch einmal kommt. Es ist unglaublich, dass das jetzt noch einmal passiert ist. Ein Gesamtweltcupsieg ist etwas richtig Großes, weil die Leistungen über die ganze Saison zählt und die Arbeit eines ganzen Jahres dort hineinfließt. Rund um Auf und Ab’s, schwierige Zeiten, wunderschöne Momente, viele viele Emotionen… Es war auch bei diesem Gesamtweltcuptitel alles quer durch dabei.

Nach außen hin schaut das vielleicht alles etwas einfacher aus, aber es waren schon auch ein paar sehr turbulente Wochen mit dabei. Der Herbst hat mich sehr viel Energie gekostet und war sehr schwierig für mich. Ich habe schon kurz etwas mit mir gehadert, weil es mit den Sprüngen einfach nicht geklappt hat. Ich bin aber stolz und überglücklich, dass ich das gemeinsam mit Patrick Murnig und dem gesamten Trainerteam wieder so hinbekommen habe und es ist jetzt umso schöner, dass  es so aufgegangen ist.

Natürlich kann man diese zwei Gesamtweltcupsiege nicht miteinander vergleichen. In Planica war das „ganz frisch“ im Auslauf nach meinem Sprung und ich habe gewusst, jetzt bin ich Gesamtweltcupsieger. Ich hatte Tränen in den Augen, das Gefühl war überwältigend und es war der emotionalste Moment in meiner Karriere. Der jetzige Titel war, was die ganze Atmosphäre anbelangt, etwas ganz anderes. Nach den Absagen der Bewerbe in Vikersund war ich „plötzlich“ Gesamtweltcupsieger, die Kugeln kamen von der FIS zum Skiclub Bhofen. Dort am Schanzentisch habe ich in engstem Kreis meine Kugeln bekommen. Nichts desto trotz ist die Freude riesig, dass es noch einmal geklappt hat. Man hat einfach auch gesehen, dass es in solchen Momenten wichtigere Dinge gibt als den Sport. Die Gesundheit ist unser höchstes Gut und ich kann alle Absagen völlig nachvollziehen – Gesundheit geht da ganz klar vor. Natürlich wäre eine Skiflug WM in Planica ein riesen Skiflugfest geworden auf das ich mich sehr gefreut hätte, aber ohne Fans wäre auch das für mich und meine Skisprungkollegen nicht vorstellbar und wenn wir die WM nachholen können ist das auch eine coole Sache.

In diesem Sinne noch einmal ein ganz großes Dankeschön an alle, die mich unterstützt, mir die Daumen gedrückt und das alles mit möglich gemacht haben – DANKE.
Bleibt alle gesund und schaut gut auf euch und ich hoffe, wir sehen uns schon bald wieder auf den Skisprungschanzen quer durch die ganze Welt.

Euer Krafti.

 

1Y6A4369

Mein 20. Weltcupsieg

Weltcupsieg Nr. 20 und Schanzenrekord auf einer Kleinschanze mit Hillsize 97 Meter. Wenn mir das jemand vor diesem Wochenende gesagt hätte, hätte ich es wohl nicht so schnell geglaubt. Natürlich habe ich mich nach meinem Heimsieg am Kulm sehr gut gefühlt und bin mit viel Selbstvertrauen hierher nach Rasnov gekommen. Den Karli aber dann nach Rang 3 am Freitag, den Tag darauf zu schlagen war schon echt gewaltig. Karl ist auf der Kleinschanze nämlich fast unschlagbar in dieser Form, in der er momentan springt. Meine Sprünge waren einfach den Tick besser als am Vortag und ich bin megahappy, dass das so geklappt hat.

Ich werde versuchen, in den nächsten Wochen so weiterzumachen. Ich habe einen guten Lauf und das Skispringen macht mir sehr viel Spaß und ich werde mich jede Woche aufs Neue bestmöglich auf meine Wettkämpfe vorbereiten und bis zum Schluss kämpfen. Karl springt zurzeit auch richtig stark und am Ende der Saison wird der Bessere von uns beiden dann ganz vorne sein.

Ich freue mich jetzt auf die Springen in Lahti und hoffe, dass ich meinen Schwung dorthin mitnehmen und meine Freude am Skispringen zeigen kann.

Bis bald,

Euer Krafti.

1Y6A4409

HEIMSIEEEEEEEGGGGG

Mit meinem Sieg beim Skifliegen am Kulm habe ich mir einen Traum erfüllt. Einmal daheim vor rot-weiß-roten Fans, Freunden und meiner Familie zu gewinnen ist seit langem auf meiner persönlichen To-Do Liste dick vermerkt. 18 Weltcupsiege lang habe ich auf diesen Moment warten müssen, aber das Warten hat sich gelohnt. Ein unbeschreibliches Gefühl daheim in Österreich auf dem Treppchen ganz oben zu stehen und die Nationalhymne zu hören.

An Flugtag 1 war ich mit Platz drei schon sehr zufrieden und meine Sprünge haben sich sehr gut angefühlt. 3,9 Punkte fehlten mir an diesem Tag auf den Sieg. An Tag 2 sollte mein Heimsieg dann etwas früher als ursprünglich geplant feststehen und auch „mein Weg ins Tal“ war etwas gemütlicher als geplant. Aufkommender Wind machte gegen Ende des zweiten Durchganges ein Springen unmöglich und so zählte am Ende Durchgang 1 als endgültiges Ergebnis und als Halbzeitführender lachte ich dann auch am Ende vom obersten Treppchen. Runter von der Schanze ging es dann mit dem Sessellift anstatt mit über 100 km/h über den Monsterbakken am Kulm – aber egal, ich habe meinen Heimsieg in der Tasche. YEEEESSSSSS :-) !

Vielen Dank an alle für die tolle Unterstützung.
Nächster Halt Rasnov – Hillsize 97 Meter… Mal schauen, was da so geht 😉

Krafti.

Ankündigung skifliegen am Kulm

Auf geht’s zum Skifliegen am Kulm

Es ist wohl kein Geheimnis, dass das Skifliegen für mich die schönste Form unseres wunderschönen Sports ist. Die Zeit in der Luft, das Spielen mit den Luftkräften, die intensive Flugphase – das alles sind für mich Faktoren, die mein Skiflugherz  mehr als nur höher schlagen lassen.

Wenn so ein Skifliegen dann noch vor heimischem Publikum in Österreich stattfindet, dann ist im Prinzip alles angerichtet für ein einzigartiges Flugwochenende am Kulm. Ich habe mit meiner Bronzenen bei der Skiflug WM am Kulm sehr gute Erinnerung an diesen Bakken und ich freue mich einfach nur auf die kommenden „Flüge“.

Die Vorzeichen stehen gut für ein cooles Skifliegen – auch meine persönlichen. Nach einem etwas turbulenten und „sprungarmen“ Wochenende in Klingenthal bin ich heiß auf Sprünge und Flüge am Kulm und ich werde dort versuchen, meine Konstanz weiterhin zu behalten. Ich fühle mich fit, bin top motiviert und hungrig auf die kommenden Springen.

Ich freue mich auf eine coole Flugshow mit euch am Kulm,

Euer Krafti.